Adventskalender

bilder_adventskalender

Für den EÖDL (Ersten Österreichischen Dachverband Legasthenie) wurden wieder zwei Adventskalender vorbereitet. Der Eine mit Spielen direkt im Browser zum Spielen und der Andere mit Arbeistblättern im PDF-Format zum Ausdrucken.

Ich hoffe, dass dieses werbefreie Angebot so wie in den letzten Jahren wieder gut genutzt wird.

Spiele Adventskalender EÖDL

http://www.legasthenie.at/Adventkalender/ 

Arbeitsblätter Adventskalender EÖDL

http://www.legasthenie.at/Weihnachten2016/

Selfies bei Aktionaufnahmen?

Über die Sinnhaftigkeit von Selfies kann man diskutieren. Manchmal möchte man einen Moment teilen. Und wenn dieser bewegt ist, dann wird es schwierig ein Foto von sich bei der Aktion aufzunehmen.

Dazu hatte ich eine Idee und Umsetzung. Die beigefügten Fotos sind solche Selfies und von mir alleine aufgenommen.

Mein iPhone 6s bzw. auch das neue iPhone 7 kann Filme in 4k aufzeichnen, man stellt dies bei den Settings ein – da hat dann jedes Einzelbild fast 8 Megapixel. Das ist mehr als genug für ein gutes Selfie.

Wie geht man vor?  Video Aufnahme starten, iPhone positionieren. Bei mir wird meistens das Telefon am Boden gestützt von einem Stein abgestellt (Unbedingt die Front Kamera verwenden, nur die hat die volle Auflösung). Ab aufs Rad, 20 Meter wegfahren und dann wieder auf die Kamera zu. Alles wird gefilmt. Der ganze Aktion dauert 1 Minute.

Danach das iPhone wieder aufheben (nicht vergessen) und die Videoaufnahme stoppen. Das Video kann man sofort abspielen bzw. pausieren. Man kann auch mit dem Finger am unteren Rand händisch vor und zurück gehen im Kurzfilm. Einen guten Moment aussuchen und dann einen Screenshot machen (Ausschaltknopf und Homebutton zugleich kurz einmal drücken). Schon hat man ein 8 MP Foto von sich selbst in Aktion.

img_3536img_3487img_3471

Ich hoffe dieser Beitrag verhilft zu spannenderen Selfies als bisher.

Apple iPad in der Schule – ein Interview

MarioEngel2016

Vor kurzen gab ich in einem Interview ein paar Statements zum Apple iPad und Lernen. Hier die wesentlichen Punkte:

  • Kinder spielen gerne am Computer. Glauben Sie, dass man Lernen durch Spielen am iPad fördern kann?



Ja. Das iPad kann alle 10 Finger einzeln erkennen. Es regt neben dem Hören und Sehen auch den Tastsinn an. Am iPad Pro kann erstmals mit Stift gezeichnet und gemalt werden wie mit keinem technischen Gerät zuvor. Fotografie- und Videomöglichkeiten ergänzen dieses vielfältige Gerät. Es gilt nun, die richtigen Programme für die Kinder auszusuchen und diese auch zeitlich zu begrenzen.

  • Welche Sinneswahrnehmungen werden durch den Einsatz von Apps im schulischen Bereich unterstützt?



Je nach APP kann bis auf das Riechen alles stimuliert werden.

  • 

Manche Schüler/innen haben Probleme, zum Beispiel Abstraktionen zu erfahren und zu verstehen. Glauben Sie, dass das Üben am iPad helfen kann, diese Probleme zu überwinden?



Viele Abstraktionen werden mit schriftlichen Anweisungen erklärt. Genau da liegt das Problem. Ein Film oder eine Animation kann das wesentlich besser darstellen.

  • Welche Möglichkeiten und Einsatzgebiete der methodisch-didaktischen Nutzung hat man durch das Verwenden des iPads im Unterricht?

Wenn man davon ausgeht, dass das iPad mit dem Internet verbunden ist (bei Fernsehern erwähnt man auch nicht mehr, dass man in Farbe fernsieht) und man mit dem iPad einen so leistungsfähigen Computer im Einsatz hat mit Zugriff auf das Wissen der Menschheit, so sind die Einsatzmöglichkeiten nur begrenzt vom Knowhow und der Fantasie des Lehrers und der Kinder.

  • Warum, wenn ja, befürworten Sie den Einsatz von individuellen Lern-Apps?

Ich würde hier die Betonung auf „individuell“ setzen. Ich befürworte Apps, welche sich anpassen oder auf den jeweiligen Benutzer abgestimmt werden können.

  • Inwiefern profitieren Kinder und Jugendliche Ihrer Meinung nach durch den iPad-gestützten Unterricht?



Motivation, Kreativität, Spaß, gepaart mit dem umsichtigen Einsatz des iPads.
Kinder müssen mit allen Sinnen die wirkliche Welt kennenlernen. Aber ein Teil des Unterrichtes soll auch in die virtuelle Welt führen dürfen.

  • 


Welche Erfahrungen haben Sie mit legasthenen und dyskalkulen Kindern, bezogen auf Apps, gemacht?

Diese Kinder können beim Lernen am iPad dabei die Aufmerksamkeit viel besser halten. Fehler werden vom iPad auf professionelle und unprätentiöse Art korrigiert.

  • Erlangen Kinder und Jugendliche Ihrer Meinung nach durch den gezielten Einsatz von Apps neue Möglichkeiten zum Lernen? Welche?

Ja, dazu gibt es unzählige Beispiele. 

Ein Konzept, an dem ich gerade arbeite, ist das persönliche Arbeitsbuch. Ein Kind, welches z.B. in der 2. Klasse Mathematik lernt, unterscheidet sich von seinen Mitschülern nur in einem Punkt nicht, im Alter. Ansonsten sind die Unterschiede im Wissensstand oft sehr groß.
Software, welche spielend die mathematischen Kenntnisse bei den Kindern dieser Klasse feststellt, erstellt dann für jeden Schüler sein eigenes Mathematikbuch. Das ist dann ein sinnvoller Einsatz.

Spielend lernen

Kinder spielen gerne am Computer, ebenso auch viele Erwachsene. Wenn man nun Lernen und Spielen verbinden kann, ist das ideal. In vielen Gesprächen mit Experten haben sich die folgenden wichtigen Erkenntnisse ergeben, unter welchen Bedingungen legasthene oder dyskalkule Menschen Computerspiele bestmöglich zum Lernen einsetzen können:

  1. Wenn man gar nicht bemerkt, dass man lernt, dann lernt man am meisten.
  2. Weniger ist mehr, eine vorgegebene Hintergrundmusik ist meist störend.
  3. Zeitdruck ist zu vermeiden.
  4. Den Spielerfolg sollte man am besten nur mit seinen eigenen Ergebnissen vergleichen. Gute Spiele sollen keine Highscore-Listen führen, denn es gibt immer andere Menschen, die etwas besser können. Gerade beim Lernen sollte dies nicht im Vordergrund stehen.
  5. Ein Computerspiel soll die gesamte Bildschirmfläche einnehmen. Keine Werbung, keine flimmernden Banner – und somit keine Ablenkung von der Handlung – sind erlaubt.
  6. Gute Computerspiele müssen die Sinneswahrnehmungen fördern. Besser zuzuhören, genauer zu schauen, aufmerksamer zu sein sind jene Leistungen, die Menschen auch beim Lesen, Schreiben und Rechnen so dringend brauchen.
  7. Kurze Spielsequenzen sind empfehlenswert. Beim Lernen für die Schule sind oft Fünf-Minuten-Spiele „zur Ablenkung“ genau jene Motivation, die gebraucht wird, um beispielsweise für die Hausaufgabe aufmerksam zu bleiben.
  8. Die Spiele sollten bequem ohne Umwege erreichbar sein, damit man schnell mal online eine kurze Spielsequenz einlegen kann, am besten auf Knopfdruck.

Spielen

Auf der Website Lerninstitut.at haben wir genau solche Spiele vorbereitet, die alle aufgezählten Voraussetzungen erfüllen. Der Erste Österreichische Dachverband Legasthenie und der Dachverband Legasthenie Deutschland stellen sich als Schirmherren hinter diese kostenlose Aktion. Ihnen liegen alle legasthenen und dyskalkulen Menschen am Herzen. Mit dem österreichischen und deutschen Berufsverband für diplomierte Legasthenie- und Dyskalkulietrainer hatten sie die fachlichen Ressourcen, dieses Monsterprojekt zu unterstützen. Ich durfte über die letzten Jahre dieses Projekt leiten.

Ich freue mich über Ihre Kommentare zu diesem Thema.

Anfassen – berühren – lernen

Auf der Computer Elektronik Messe (CES 2016) hat eine französische Firma ein neues Lernwerkzeug vorgestellt, das Lernen mittels Tasten und Angreifen durch Software und Computer ermöglicht.

Wunderschöne Holzbuchstaben und Ziffern können in Kombination mit einem Tablet-PC beim Lesen-, Schreiben- und Rechnenlernen helfen.

Das Taktil-Kinästhetische steht dabei im Vordergrund. Wir haben in den letzten 20 Jahren gemeinsam mit Legasthenie- und Dyskalkulietrainern des EÖDL tolle Erfahrungen beim Einsatz von Holzbuchstaben und Holzziffern gemacht.

Was haben sieben Bäume vor dem Haus mit der Ziffer 7 gemeinsam?

 

Die Antwort lautet: in Wirklichkeit nicht viel. Es geht hierbei um die Aufgabe, eine Anzahl von Bäumen einer Zahl zuzuordnen. Mit Ziffern zum Angreifen wurde da ein wichtiger Zwischenschritt getan. Mit allen Sinnen zu lernen funktioniert besonders bei Kindern mit Legasthenie und Dyskalkulie gut. Multimediale Geräte wie Computer und Tablet-PCs haben bisher jeweils einzeln dabei geholfen, diese Abstraktion zu erfahren und zu verstehen.

Nun hat die Firma Marbotic  es geschafft, diese beiden Welten zusammenzuführen:

 

 

Das iPad kann hier nicht nur die Berührung der einzelnen Finger messen und bis zu 10 Finger einzeln erfassen, sondern erkennt auch die Zahlen und Buchstaben:

Einige weitere Videos zeigen verschiedene Techniken zum Lernen.

Die Spiele sind auch in Deutsch verfügbar! Das Set mit Buchstaben und Ziffern ist derzeit im Shop auf Marbotic im Angebot um 79.99 € erhältlich.

 

 

Wortsuchspiel zum Thema Weltraum – Bloghop

Wortsuche

Willkommen beim Bloghop zum Thema „Weltraum“. Der Bloghopfrosch hüpft dieses Mal bis ins Weltall. Bloghopping macht Spaß und Sie können dabei kostenlos tolle Materialien und Tipps sammeln. Sieben Blogs haben sich zusammengefunden. In jedem dieser sieben Blogs erhalten Sie Material oder Tipps zum Thema „Weltraum“. Auf jeder Seite gibt es den Link zur nächsten Seite. Sie sind fertig, wenn Sie wieder auf der Seite landen, wo Sie angefangen haben. Viel Spaß beim Bloghopping!

Mein Beitrag ist ein Wortsuchspiel zum Thema „Weltraum“.

Die nächste Station sind die Fantastischen 5. Mit Klick auf den Bloghop-Frosch können Sie da und in den nachfolgenden Blogs weitere Geschenke und Ideen sammeln. Viel Spaß!

Bloghop

Spielesammlung auf CD-ROM

Eurolernspeil.de

Ich werde die unten beschriebenen Spiele kurz auf der 21. EÖDL Fachtagung am 20. Juni 2015 vorstellen. Dort gibt es sie dann auch zu kaufen. Die CDs sind insbesondere für die vielen Computer in den Schulen oder Praxen gedacht, die nicht mit dem Internet verbunden sind. Die Software läuft im Browser ohne Internet.

Es gibt keine Beschränkung im Einsatz. Eine CD-Rom ist gut für eine Schule oder eine Legastheniepraxis oder ein Elternhaus und kostet 5 Euro. Das Geld kommt dem Kärntner Landesverband Legasthenie zugute, welcher dies wieder im Dienste legasthener Kinder einsetzt. Das Training ist für ALLE Kinder geeignet.